Nachhaltig einkaufen mit der Glamour Shoppingcard?

Seit Jahren ist es für mich und meine Mutter Tradition, dass wir Anfang Oktober, kurz vor meinem Geburtstag, die Glamour Shoppingweek ausnutzen und eine ausgedehnte Shoppingtour machen. Kurz hatte ich überlegt, dieses Jahr mit der Tradition zu brechen. Schließlich habe ich mir vorgenommen, weniger zu shoppen und vor allem Fast-Fashion-Ketten zu meiden. Doch ich liebe Herbstmode, ich liebe dieses Ritual und ich habe Lust zu shoppen. Es war von Anfang an mein Ziel, Nachhaltigkeit nicht als Zwang zu sehen. Also habe ich mir gedacht, warum versuche ich nicht gezielt dort zu shoppen, wo es nachhaltige Alternativen gibt. Welche die Glamour Shoppingcard da bietet, erfahrt ihr in diesem Post.

Nachhaltige Kollektionen bei großen Ketten

In meinem Nachhaltigkeits-Check habe ich euch schon die nachhaltigen Kollektionen von H&M und Monki vorgestellt. Die beiden Label nehmen an der Glamour Shoppingweek teil. Und auch Weekday (gehört wie Monki auch zum H&M-Konzern) und Pull&Bear haben diesen Herbst nachhaltige Kollektionen. Ich möchte diesen Stores auch in diesem Jahr einen Besuch abstatten und dabei gezielt auf die folgenden Kollektionen achten:

Foto: Hess Natur

Nachhaltige Modelabel & Shops

Ich finde es unterstützenswert, dass große Ketten versuchen, stärker auf Nachhaltigkeit zu setzen und ihre eigenen Kollektionen rausbringen. Hier scheiden sich jedoch die Geister. Denn natürlich ist bei den Großen noch viel Nachholbedarf, um mit echten Fair Fashion Marken mitzuhalten. Glücklicherweise machen auch davon mittlerweile ein zwei bei der Glamour Shoppingweek mit.

Hess Natur ist schon länger dabei. Hier findet ihr vor allem zeitlose Basics. Hier gibt es 20 Prozent online und offline.

Wind & Vibes ist mit stylischen, nachhaltig produzierten Taschen erst seit dieser Shoppingweek dabei. Kölner können direkt den Store in der Innenstadt besuchen. Ich hingegen werde das Label im Onlineshop abchecken. Auch hier gibt es 20 Prozent online und offline.

Foto: Yves Rocher

Nachhaltige Beautyprodukte

Auch im Beautybereich sind wie jedes Jahr ein paar Naturkosmetikmarken vertreten. Dazu zählen sowohl die traditionellen Naturkosmetikmarken Yves Rocher und Caudalie als auch das junge Label Jungglück. Bei ersteren gibt es 20 Prozent sowohl online als auch in den Shops. Bei letzteren sogar 25 Prozent im Onlineshop.

Screenshot: Asos

In Onlineshops nach Nachhaltigkeit filtern

Auch in großen Onlineshops wie Aboutyou oder Asos gibt es mittlerweile die Möglichkeit, die Kleidung nach „Nachhaltigkeit“ zu filtern. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, nach welchen Kriterien Teile in diese Kategorie eingeteilt werden, weshalb man hier vermutlich nicht blind jedes Teil in den Warenkorb legen sollte, wenn man wirklich auf nachhaltige Stoffe und Produktion achten möchte. Bei About You gibt es 15 Prozent Rabatt auf den Einkauf bei einem Mindestbestellwert von 75 Euro. Bei Asos gibt es sogar 20 Prozent Rabatt. Sale Artikel sind allerdings ausgeschlossen.

Nicht dabei, aber dafür immer günstig: Secondhand Shops

Wie cool wäre es, wenn bei der nächsten Shoppingweek auch Humana oder Pick’n‘Weight mittmachen würden? Mich würde das auf jeden Fall sehr freuen. Allerdings sind Secondhand Shops oft auch so schon so günstig, dass man trotz zusätzlichen Rabatts ohne schlechtes Gewissen shoppen kann. Bei meiner Shoppingtour am Freitag werde ich deshalb auch dem ein oder anderen Secondhand Laden einen Besuch abstatten.

Noch ein kleiner Tipp…

Damit die Shoppingtour nicht außer Kontrolle gerät, überlege ich mir schon vorher, was ich eigentlich „brauche“. Das sind bei mir zum Beispiel eine neue blaue Skinny Jeans (bei wem zerreißen die noch ständig zwischen den Oberschenkeln?), Strumpfhosen und ein paar Stiefelletten, denn auch da hat mein Lieblingspaar letztes Jahr versagt. Zudem ist es für mich okay, noch maximal drei Teile zu kaufen, einfach, weil ich sie schön finde und gerne tragen möchte. In den letzten Monaten habe ich kaum geshoppt, deshalb will ich dieses Mal nicht so streng mit mir sein.

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