Kreta Travel Diary

Mein Urlaub auf Kreta ist mittlerweile schon über drei Monate her. Warum gerade jetzt darüber schreiben? Weil ich es endlich geschafft habe, meinen Reise-Vlog fertig zu schneiden. Ich werde euch unsere Erlebnisse heute also in erster Linie in Videoform präsentieren. Ein paar Worte zu dieser Reise möchte ich jedoch trotzdem noch verlieren und so allen, die es auch nach Kreta, genauer gesagt an die Nordostküste der Insel zieht, ein paar Tipps mit auf den Weg geben.

Urlaubsziel Chersinossos

Unser Hotel befand sich in der kleinen Küstenstadt Chersinossos. Chersinossos ist ein typischer Touristenort, wie er im Buche steht. Ich war vorher noch nie in Griechenland aber von der Aufmachung her hätten wir genauso gut auf den Kanaren oder Balearen sein können. Ich denke, diese Touristenstädte sehen überall auf der Welt gleich aus. Es gibt viele Hotels, Restaurants und Bars und vor allem tausende Touri-Shops. Über Reiseveranstalter kann man verschiedene Touren buchen und so viel von der Insel sehen, ohne selbst so wirklich einen Plan zu haben.

Chersinossos hat außerdem eine schöne Strandpromenande mit mehreren kleinen Strandabschnitten. In der Nähe gibt es ein paar „traditionelle“ Dörfer. Die sind vielleicht etwas traditioneller als Chersinossos selbst, aber im Endeffekt gibt es auch hier dieselben Supermärkte und Souvenirläden. Für ein paar Tage Strand- und Erholungsurlaub ist Chersinossos also durchaus ein nettes Ziel. Ich würde aber jedem empfehlen, sich einen Mietwagen zu besorgen und so noch ein wenig mehr von der Insel zu erkunden.

Unser Hotel war übrigens das „King Minos Palace“. Die Hotelanlage war sehr schön, das Essen ebenfalls gut und sogar Vegetarier-freundlich. Allerdings gab es kein Wlan und der „Promo-Room“, den wir billig über Urlaubsguru gebucht hatten, erwies sich als bessere Abstellkammer ohne Balkon, dafür mit Fenstern zum Flur. Da wir ohnehin nicht viel Zeit im Zimmer verbracht haben, war das allerdings nicht weiter schlimm.

Die Strände von (Ost-)Kreta

Chersinossos selbst hat ein paar schöne Strandabschnitte, die allerdings recht klein sind. Wer einen richtigen Strandtag verbringen möchte, sollte besser in den Nachbarort Malia fahren. Das geht sogar mit dem Bus. Hier gibt es einen wunderschönen breiten Sandstrand.

Die schönsten Strände gibt es wohl allerdings an der Südküste der Insel. Wir selbst sind an einem Tag nach Matala zum roten Strand gefahren. Angeblich sollte der Sand hier rot sein. Das erwies sich allerdings als Lüge. Dafür sind wir eine halbe Stunde über einen Berg geklettert, um an den (trotzdem sehr schönen) Strand zu kommen. Der ist noch sehr naturbelassen und wenig touristisch. Matala hat aber auch noch einen weiteren Strand, der besser zugänglich und nach Aussagen anderer Touristen einer der schönsten Strände Europas ist.

Griechische Geschichte

Wenn ich an Griechenland denke, kommt mir auch gleich das „alte Griechenland“ in den Sinn. Auch auf Kreta kann man auf den Pfaden der Geschichte wandeln. Es gibt ziemlich viele Ausgrabungsstellen. Die wohl bekannteste ist der Palast von Knossos, der in der Nähe der Hauptstadt Heraklion liegt. Auch wir haben uns einen Besuch in den alten Hallen nicht entgehen lassen. Ich muss aber sagen, dass ich davon etwas enttäuscht war, denn ohne Führung sieht man zwar ein paar alte Säulen, Wände und teilweise sogar noch Wandzeichnungen, die Tafeln, die erklären, was das ganze einmal war, sind allerdings nicht unbedingt hilfreich, wenn es darum geht, sich vorzustellen, wie das Ganze denn in voller Pracht einmal ausgesehen hat. Wir haben allerdings viele Leute gesehen, die eine Führung gemacht haben, bei der man VR-Brillen bekam, mit denen man sich eine Rekonstruktion des alten Palastes ansehen konnte.

Wandern auf Kreta

Eine Sache, die wir auf jeden Fall auf Kreta machen wollten, war eine Wanderung. Denn wie auf fast jeder Insel, gibt es hier ziemlich viele Berge und Schluchten. Die meisten davon liegen allerdings eher im Westen des Landes, was uns zu weit weg war. Wir haben dann die Richti-Schlucht für uns entdeckt. Die Wanderung ist für Laien recht anspruchsvoll, würde ich behaupten, dafür ist die Route durch die Schlucht wahnsinnig schön und verspricht auf jeden Fall viel Action und als Highlight einen kleinen Wasserfall. Mein Tipp ist es jedoch, unbedingt im angrenzenden Ort zu parken und nicht wie wir die Schlucht herunter zu fahren. Denn der enge Weg entlang des Abhangs macht sicherlich keinen Spaß, wenn einem ein anderes Auto entgegenkommt.

Ein Kommentar bei „Kreta Travel Diary“

  1. Der Vlog ist echt toll geworden. Bewegtes Bild von Urlaubsorten finde ich immer super hilfreich bei der eigenen Reiseplanung. Videos sind da doch immer nochmal was anderes als Bilder und Text. Wegen mir kannst du sowas gerne Öfter machen 😉

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

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