Monthly Review: A month full of changes

Monthly Review

Der Juni ist vorbei und damit auch die Hälfte dieses Jahres. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Ich weiß, das ist eine blöde Phrase, aber so richtig begreifen kann ich es wirklich nicht, denn in diesen sechs Monaten ist einfach unglaublich viel passiert. Ich glaube in den letzten Rückblicken habe ich fast immer davon gesprochen, wie viel doch los war – dieses Mal wird das nicht anders. Tatsächlich hat sich in diesem Monat sogar noch mehr getan als in denen davor.

Quality Time in der Heimat

Angefangen hat der Monat jedoch noch relativ entspannt. Denn ich habe ein paar Wochen in der Heimat verbracht. Ab und an bin ich noch nach Dortmund gefahren, um vor meinem Umzug nach Berlin ein paar letzte Dinge zu klären, aber den Großteil der Zeit habe ich in Mamas Garten verbracht. Diese Zeit war einfach unglaublich schön und vermutlich genau das, was ich vor dem Beginn meines neuen Jobs gebraucht habe. Ich bin wirklich dankbar, eine Familie zu haben, auf die ich mich immer verlassen kann und zu der ich jedes Mal gern zurückkehre. Obwohl ich mich auf mein neues Leben hier in Berlin freue, blicke ich auch ein wenig wehmütig auf die Zeit zurück und wünschte, sie hätte noch etwas länger andauern können.

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Abschied aus dem Ruhrgebiet

Ebenfalls wehmütig stimmt mich die Tatsache, dass ich nun endgültig kein Kind des Ruhrgebiets mehr bin. Mein Abschied war auch fast ein wenig dramatisch, aber das ist zu privat, um es hier zu erzählen. Feststeht jedenfalls, dass ich meine Freunde dort wahnsinnig vermissen werde und dass ich hoffe, bald ganz viel Besuch von Leuten, die mir in den letzten Jahren sehr ans Herz gewachsen sind zu bekommen. Das Ruhrgebiet ist nicht gerade für seine Schönheit bekannt, aber es hat mir dennoch immer sehr gefallen, dort zu leben. Nach fast sieben Jahren habe ich mich dort zu Hause gefühlt. Gerade in Dortmund kannte ich mich gut aus, wusste wo es die beste Pizza gibt und wo man abends am besten ein Bierchen trinken geht. Aber ich weiß, dass ich sicherlich noch das ein oder andere Mal zurück kommen werde. Tatsächlich war ich das im Juni schon einmal – aber dazu später.

Ankunft in Berlin: Neuer Job, neues zu Hause?

Am 15.6. war es dann soweit: Ich habe meinen Job in Berlin gestartet. Dummerweise hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Wohnung gefunden. Die erste Nacht habe ich also im Hotel verbracht und bin am Freitagabend direkt wieder in die Heimat gefahren. Am 18.6. habe ich dann aber tatsächlich die Zusage für meine eigene Wohnung bekommen, in der ich Mitte Juli einziehen werde. Mit dieser Wohnung hatte ich wahnsinniges Glück: Ein Balkon, zwei Zimmer und für Berlin noch relativ günstig. Wobei der Wohnungsmarkt hier natürlich wahnsinnig schlimm ist und günstig daher ein sehr relativer Begriff- aktuell wohne ich in einem Airbnb Appartment und ich hatte schon Angst, dass noch eine ganze Weile lang tun zu müssen. Mit der neuen Arbeit habe ich mich mittlerweile auch angefreundet und muss sagen, dass sie mir bisher sehr gefällt. Ich lerne sehr viel Neues dazu und habe gleichzeitig das Gefühl, gut in dem, was ich tue zu sein. So richtig angekommen in Berlin werde ich mich wohl jedoch erst fühlen, wenn ich in meiner eigenen Wohnung bin – und wenn ich nicht jedes Wochenende unterwegs bin, denn das ist momentan der Fall.

Settling in

Und Klappe: Der Kurzfilm ist endlich zu Ende gedreht!

Im März habe ich euch bereits davon erzählt, dass ich meinen ersten eigenen Kurzfilm drehe. Seitdem ist leider einiges schief gegangen. An zwei geplanten Drehterminen sind Hauptdarsteller krank geworden und die Termine mussten ausfallen. Nun ist aber endlich alles im Kasten. Die Planung war noch mal echt anstrengend, genauso wie der Dreh, der aber gleichzeitig auch wahnsinnig viel Spaß gemacht hat. Nun brauche ich nur noch Zeit, um das ganze zu schneiden. Ich bin wirklich gespannt, was am Ende dabei rauskommt.

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