But really, it’s up to you!

Wie wird man im Leben erfolgreich? Eine Frage auf die 1000 verschiedene Menschen 1000 verschiedene Antworten haben. Schon wenn es darum geht, überhaupt zu definieren, was Erfolg ist, tun wir uns schwer. Auch hierzu gibt es unzählige Meinungen. Oftmals sieht man als Erfolg vor allem das an, was man selbst nicht hat.
Du hast es geschafft einen tollen Praktikumsplatz bei einem Unternehmen, das dir wirklich gefällt zu ergattern? Well, guess what? Kommilitonin X hat einen noch viel spannenderen Praktikumsplatz, bei einem größeren Unternehmen, das mehr zahlt und das ihr danach auch noch einen Nebenjob anbietet. Das, was für dich eben noch wie ein großer Erfolg aussah, wirkt plötzlich unbedeutend.
Manchmal kann es hilfreich sein, sich mit anderen zu vergleichen. Man entdeckt neue Möglichkeiten, kann von ihnen lernen – und ja, vielleicht ist man auch einmal in der besseren Situation und fühlt sich nach dem Vergleich gut. In den meisten Fällen sind solche Vergleiche jedoch frustrierend. Denn es gibt immer Menschen die anscheinend erfolgreicher sind. Wenn man nicht gerade Albert Einstein heißt, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass man in irgendetwas wirklich der Beste ist. Aber ist das überhaupt erstrebenswert?
Vielleicht sollten wir uns öfter fragen, was wir wirklich wollen und dann gezielt danach streben, anstatt blind dem hinterherzulaufen, was uns besonders begehrenswert erscheint. Wollen wir denn wirklich der oder die Beste sein oder reicht es uns, wenn wir selbst mit unseren Leistungen zufrieden sind? Reicht es an einem Marathon teilzunehmen, die 40 km zu laufen und damit erfolgreich an die Grenzen des eigenen Körpers zu stoßen oder ist es erst ein Erfolg, wenn wir als Erster auf dem Siegertreppchen stehen?
Das Schlimmste ist, dass uns die Angst ohnehin nicht gut genug zu sein, oft davon abhält, Dinge überhaupt auszuprobieren. Warum soll ich mir dir die Mühe machen für einen Marathon trainieren, wenn ich am Ende als Letzte durchs Ziel laufe? So eine Einstellung hatte ich selbst lange, ich habe mir vieles nicht zugetraut und aus Angst zu versagen, habe ich Dinge überhaupt nicht ausprobiert. Vor ein paar Monaten habe ich versucht, an dieser Einstellung zu arbeiten und ich muss sagen, dass sich für mich dadurch vieles geändert hat.
Ich versuche, die Dinge zu schaffen, die ich mir vornehme – und wenn das klappt, fühlt sich das unheimlich gut bin. Dann bin ich vielleicht nicht der erfolgreichste Mensch der Welt, aber immerhin habe ich einen Erfolg für mich selbst erreicht. Es bringt nichts, auf dem Sofa zu sitzen und davon zu träumen, zu gut in etwas zu sein. Für jeden Erfolg – und mag er noch so klein sein – muss man etwas tun. Aber nur so können wir die großen Ziele erreichen. Step by Step. Bis wir irgendwann vielleicht sogar unter den Ersten sind die durchs Ziel laufen. Erfolg ist keine Sache, die durch den Vergleich mit anderen entsteht. Erfolg fängt bei uns selbst an. 

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4 Kommentare

  1. richtig inspirierender post! xx

  2. Also der Artikel ist dir richtig gelungen ! Meine Freundin sagt immer: " Glück kann jeder für sich selbst bestimmen – es ist ein Wort angepasst auf unsere eigenen Wüsche und Bedürfnisse " Ich finde mit dieser Aussage hat sich total recht und sie passt auch super zu dem was du ja auch sagst. Man soll nicht dem nachrennen, was andere denken was für sie gut ist, sondern das machen was für einen SELBST das Beste ist.
    LG Hermine http://www.hermineonwalk.de

  3. Ich stimme dir zu, es fühlt sich super an, wenn man seine eigenen Ziele erreicht hat <3
    With Love,
    Ami Coco by Amira

  4. Du hast es auf den Punkt gebracht. Hat mich grade wirklich etwas zum Nachdenken gebracht. Ich finde man sollte wirklich mal ein paar Sekunden inne halten und nachdenken für was das Herz am lautesten schlägt 🙂
    Liebe Grüße,
    viola
    violak.com

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