Blogtipps für mehr Erfolg und mehr Spaß beim Bloggen!

Bald ist es so weit. Der dritte Geburtstag von Written In Red Lettersnährt sich. Vor drei Jahren war das Ganze hier ein kleines Projekt, ich hatte wenig Ahnung vom Bloggen und habe mich noch dazu wenig getraut. Mit der Zeit habe ich viel dazu gelernt und die wichtigsten Erkenntnisse möchte ich heute mit euch teilen. Mir ist vollkommen klar, dass es Blogs gibt, die in drei Jahren viel mehr erreicht haben. Written In Red Letters ist noch immer ein kleiner Blog. Aber das ist okay für mich. Ich persönlich habe mit diesem Blog mehr Ziele erreicht, als ich je für möglich gehalten hätte und was noch wichtiger ist: Das Bloggen macht mir nach wie vor riesigen Spaß. Meine Tipps sollen sich heute also nicht nur darum drehen, wie man mit dem Bloggen möglichst erfolgreich wird, sondern wie man nach drei Jahren noch immer Spaß an der Sache hat.

Qualität ist das A&O


Wenn ich mir früher Blogratgeber durchgelesen habe und es darin hieß, „wenn deine Posts gut sind, dann kommen die Leser von ganz allein“, dann habe ich immer frustriert weggeklickt, weil ich diesen Satz einfach null hilfreich fand. So ganz unterschreiben würde ich ihn noch immer nicht. Schließlich muss dein Blog auch irgendwo gefunden werden, um eine Leserschaft aufzubauen. Dennoch ist etwas sehr Wahres dran, denn bei Blogs die mich qualitativ nicht ansprechen, schaue auch ich nicht weiter rein. Die Qualität sollte sich durch alle Bereiche ziehen. Das heißt gute Texte gepaart mit guten Bildern und einem schönen Design. Wenn ich mir meinen Blog früher ansehe, ist es kein Wunder, dass niemand lange dort bleiben wollte. Das Design war ein Grauen. Viel zu Dunkel und überladen und die Bilder waren unscharf und lieblos.

Andere Blogger zum Vorbild nehmen


Nun fragt ihr euch vermutlich, wie man es schafft seine Qualität zu verbessern. Mir hat es sehr geholfen, mir auf anderen Blogs Inspiration zu holen. Versteht mich nicht falsch. Das soll absolut nicht heißen, dass man Dinge von anderen Blogs kopieren soll. Viel mehr kann es sehr helfen, sich die Dinge anzuschauen, die einem an anderen Blogs gut gefallen und sich dann zu fragen, was einem gut gefällt. Meine Fotos waren früher beispielsweise oft sehr dunkel, bis mir aufgefallen ist, dass mir auf anderen Blogs helle Fotos sehr viel besser gefallen. Auch habe ich wenn ich z.B. Bilder für einen Rezeptpost gemacht habe, oft einfach nur den Teller mit dem Essen fotografiert. Teilweise herrschte im Hintergrund sogar noch absolutes Chaos. Durch andere Blogs ist mir dann aufgefallen, dass die Bilder viel besser aussehen, wenn man sich eine kleine Kulisse baut.

Aktiv sein


Ich habe es eben schon angesprochen, wenn niemand deinen Blog sieht, dann bringt auch das schönste Design nicht. Ich finde es daher sehr ratsam, in Bloggerforen aktiv zu sein oder auch in Facebook-Gruppen. Auch Kommentare auf anderen Blogs können sehr hilfreich sein. Dabei ist es allerdings ein abolutes No-Go, einfach nur seine Blog-URL zu hinterlassen. Im Regelfall lesen wir alle, die wir gerne bloggen doch auch gerne andere Blogs. Warum dann nicht einfach mal kommentieren, wenn ein Post uns besonders gut gefällt?

Mit anderen Bloggern vernetzen


Passend zum letzten Punkt ist auch die Vernetzung mit anderen Bloggern sehr wichtig und definitiv auch ein Punkt, der für mehr Spaß am Bloggen sorgt. Ich zum Beispiel nehme immer sehr gerne an Blogparaden teil. Hier hat man nicht nur einen Ansporn einen tollen Post rechtzeitig abzuliefern, man sieht auch, welche Gedanken andere sich zu dem Thema gemacht haben und lernt mitunter richtig nette neue Leute kennen. Auch werden Posts, die Teil einer Blogparade sind bei mir zumindest meist sehr viel häufiger angeklickt. Toll zum Vernetzen sind auch Events wie das Fashionbloggercafé, bei dem man seine Bloggerkollegen dann auch mal live sehen kann.

Eigene Projekte starten


Natürlich macht es Spaß an einzelnen Posts zu arbeiten, doch oft kann es noch viel interessanter sein, eine ganze Reihe an Posts aufzubauen. Ich mag es, kleine Projekte zu beginnen und mir Ziele zu setzen, um dann zu schauen, wie sie ankommen. In der Vergangenheit habe ich mehrere Postreihen gestartet. Mal mehr und mal weniger erfolgreich. Ein besonderer Erfolg war erst kürzlich mein Blogmas-Projekt. Hierdurch habe ich eine Menge Leser gewonnen. Es kann auch sehr interessant sein, ein Projekt, dass ihr privat verfolgt auf dem Blog zu begleiten. Wenn ihr euch beispielsweise vorgenommen habt abzunehmen, ein Buch zu schreiben oder eine Weltreise zu machen (und natürlich auch bei kleineren Vorhaben). Ich zumindest finde es immer sehr spannend, die Fortschritte anderer Leute bei solchen Dingen zu beobachten. Und auch für einen selbst kann sowas sehr hilfreich sein, da man sieht, wie viel man bereits erreicht hat.

Mit Herzblut dabei sein


Dieser Tipp hat wieder etwas mit dem ersten zu tun. Es geht nämlich darum, die Dinge richtig und nicht nur halbherzig zu machen. Ein Blog ist ein ziemlich zeitaufwendiges Hobby und oft weiß man gar nicht so richtig, wo man ihn im Alltag unterbringen soll. Das sollte sich jedoch auf keinen Fall auf die Qualität auswirken. Ich nehme mir lieber etwas mehr Zeit für einen Post und poste ihn gegebenenfalls einen Tag später als geplant, als zwischen zwei Terminen nur irgendetwas hinzuschmieren. Wenn man den Blog so betreibt, hat man nicht nur das Gefühl, dass er zu einer Last wird, auch die Qualität der Beiträge sinkt. Es ist also okay, ab und an mal eine Pause einzulegen und dafür dann bessere Posts zu liefern, an denen man selbst mehr Spaß hatte.

Ein Design auswählen, das einem selbst gefällt

Auch den Punkt Design hatte ich vorher schon kurz angesprochen. Hier möchte ich jedoch noch mal genauer drauf eingehen, da ich persönlich diesen Punkt sehr wichtig finde. Vergleicht man den Blog mit einem Buch, dann ist das Design wohl das Cover. Und sind wir mal ehrlich: Wir alle haben ein Buch schon mal nur wegen des schönen Covers gekauft und ein anderes gar nicht erst in die Hand genommen, weil das Cover uns nicht gefiel. Das Design hat nicht direkt etwas mit dem Inhalt eures Blogs zu tun und doch gibt es euren Lesern schon ein wenig das Gefühl, zu verraten, was sie zu erwarten haben. Für was für ein Design ihr euch entscheidet, das ist ganz euch überlassen. Es gibt viele tolle Seiten, auf denen ihr umsonst Designs bekommt. Wenn euch das Design eines Blogs gefällt, schaut einfach mal in den Footer, dort ist die Seite, von der dieses Design stammt meistens verlinkt. Und ein schönes Design steigert auch euren Spaß am Bloggen. Mein altes Design hat mich oft geärgert. Ich fand, dass es nicht professionell aussieht und meinem Blog nicht gerecht wird. Seit ich mein jetziges Design habe, schaue ich mir meinen Blog selbst viel lieber an.  

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11 Kommentare

  1. Schöner Beitrag mit hilfreichen Tipps. 🙂 Ich persönlich finde es auch wichtig, dass man nur über Themen bloggt, die man selbst mag.

  2. Ich kann all deinen Tipps auf jeden Fall zustimmen 🙂 Mir haben sie auch damals geholfen mich vor allem als Bloggerin zu finden, zu wissen über was genau ich bloggen möchte und wie alles nun mittlerweile seine Richtigkeit hat!:)

    Ich hoffe deine Tipps erreichen noch viele andere Blogger, vor allem die, die noch am Anfang sind 🙂

    liebe Grüße,
    Sunny von http://feuer-fangen.com

  3. Ein wirklich super toller Beitrag und so viele super tolle Tipps.
    Da lernt doch jeder noch etwas .
    Ganz liebe Grüße Lisa <3
    http://hellobeautifulstyle.blogspot.de/
    https://www.youtube.com/channel/UCPoU_ebFxQsjhAwy8bjlPiA

  4. Sehr schön geschrieben und tolle Tipps. Man merkt wirklich, wie viel Spaß dir das bloggen bereitet und wie motiviert du bist 🙂
    Herzlichen Glückwunsch zum dritten Blog-Geburtstag. Mach weiter so wie bisher.
    Liebste Grüße und Drücker
    Steffi
    http://steffi-im-wunderland.blogspot.de

  5. Sehr schöne – und auch nützliche Tipps hast du zusammen gestellt, gefällt mir sehr gut 🙂

    Alles Liebe,
    Lara

    http://www.lara-ira.de

  6. Ja, das ist wohl einer der wichtigsten Tipps. Man sollte die Themen niemals danach wählen, ob sie gerade Trend sind oder nicht.

  7. Ich hoffe auch ein paar neuen Bloggern damit helfen zu können. 🙂

  8. Danke 🙂 Schön, dass man das merkt!

  9. Danke für die guten Tipps:-)!

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